28. Spieltag: Anadolu Marbach - SVP I  (Bericht Kornwestheimer Zeitung)...

SV Pattonville löst die Pflichtaufgabe

Von Lutz Selle

Andreas Eschenbach folgt Janni Kountoulis als Trainer der Aktiven

 

Weniger Barcelona, mehr Borussia Dortmund

Von Marius Venturini

 

Andreas Eschenbach hat eine genaue Vorstellung von Fußball. „Ich mag das dynamische Spiel“, sagt der 44-Jährige, „nicht das ewige Hin- und Hergeschiebe wie beim FC Barcelona.“ Die Art und Weise, wie der FC Liverpool oder Borussia Dortmund ihre Angriffe vortragen, sei schon eher sein Ding. So will er nun auch beim SV Pattonville ansetzen. Beim Team aus der Kreisliga A 1 beerbt Eschenbach zur kommenden Saison den bisherigen Coach Ioannis Kountoulis, der den Club nach sechs Jahren verlässt. Holger Lung wird Co-Trainer.

 

Bislang war Eschenbach Verantwortlicher bei der U 19 des FC Remseck-Pattonville. Drei Jahre lang trainierte er den ältesten Nachwuchs. In der zweiten Hälfte der Spielzeit 2015/2016 betreute er zudem die Reserve des SV Pattonville (Kreisliga B). „Ich habe mich eigentlich immer als Aktiventrainer gesehen“, so Eschenbach, der vor seinem Engagement beim FCRP acht Jahre lang Spielertrainer war: zuletzt vier Jahre lang beim FSV Oßweil, davor zwei Jahre beim TSV Weissach und zwei bei der TSG Leonberg. All diese Mannschaften spielten zu dieser Zeit ebenfalls in der Kreisliga A, wie nun der SVP. „Aktiv auf dem Platz wird man mich aber nicht mehr sehen, dafür reicht es nun wirklich nicht mehr.“

 

Seine klare Vorliebe für den Aktivenfußball begründet Eschenbach mit der dort vorherrschenden, größeren Planungssicherheit: „In der Jugend verändert sich die Mannschaft alle ein, zwei Jahre. Im Aktivenbereich kann man eher etwas aufbauen.“ Natürlich hänge das wiederum davon ab, welche Spieler zur Verfügung stünden. Aber auch darauf könne man in einem Erwachsenenteam besser Einfluss nehmen.

 

Die Spieler des SV Pattonville wurden am Dienstag darüber informiert, wer in der kommenden Saison an der Seitenlinie steht. Am gestrigen Donnerstag wurde die U 19 des FCRP darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Coach in der kommenden Runde nicht mehr Andreas Eschenbach heißen wird. „In diesem Team gibt es aber auf jeden Fall zwei bis drei Spieler, bei denen ich mir gut vorstellen könnte, dass sie in Zukunft beim SV Pattonville spielen“, sagt der Übungsleiter.

 

Die Integration von Eigengewächsen bei den Aktiven sei weiterhin das Ziel. „Und die weitere Verstärkung des Teams durch externe Neuzugänge, denn in meinen Augen war der Kader mit Blick auf die 18 Mannschaften starke Liga in dieser Saison ein wenig zu klein“, betont Eschenbach. Natürlich habe man mit der zweiten Mannschaft ein großes Reservoir an Spielern, wenn Not am Mann sei. „Nur stellt sich dann eben die Frage der Wettbewerbsfähigkeit des Teams“, so der Coach, der über sich selbst sagt: „Im Fußball bin ich voll auf Wettkampf fokussiert. Deshalb bin ich auch nicht der Typ für eine AH-Mannschaft.“

 

Der SVP-Vorsitzende Michael Uhse hält Andreas Eschenbach für „einen absoluten Fuchs“. Er ist sich sicher, dass die erste Mannschaft einen richtig guten Trainer bekomme. „Und dafür mussten wir auch gar nicht lange suchen.“

 

Der gebürtige Stuttgarter („Durch meine Herkunft würde ich mich als VfB-Sympathisanten bezeichnen.“) ist verheiratet, hat einen Sohn (12) und eine Tochter (9) und arbeitet als Versicherungsfachwirt. „Das Kicken habe ich auf der Straße gelernt und bin erst in der D-Jugend in Stuttgart-West in einen Verein gekommen“, sagt er. „Da habe ich mit sechs Jahren gegen 15-Jährige gespielt.“ So etwas gehe ja heute kaum mehr. In der Jugend kickte er in der B- und A-Jugend für die Spvgg Feuerbach, mit einem kurzen, halbjährigen Intermezzo beim VfB Stuttgart.

 

Andreas Eschenbach (vorn) beerbt zur kommenden Saison Ioannis Kountoulis (hinten) als Trainer des SV Pattonville.

Foto: Horst Dömötör (Kornwestheimer Zeitung)

Trainer Janni Kountoulis verlässt den SVP zum Saisonende

 

Kountoulis beendet das Kapitel Pattonville

Der Trainer des Kreisliga-A-Herrenteams hat seinen Abschied zum Saisonende angekündigt.

Von Lutz Selle

 

Für Ioannis Kountoulis ist es bereits die sechste Saison als Herrentrainer bei den Fußballern des SV Pattonville. Als Co-Trainer unter Sven Seiler ist er einst eingestiegen. Später wechselten die beiden die Rollen und Kountoulis wurde Cheftrainer. Nach dem Rückzug von Sven Seiler leitete er die Mannschaft eine ganze Weile alleine an, seit dieser Saison steht ihm Michael Lutz als Co-Trainer zur Seite. Nun hat sich Ioannis Kountoulis dazu entschlossen, seine Trainertätigkeit in Pattonville am Ende der Saison einzustellen. „Die Mannschaft und ich brauchen mal wieder frischen Wind“, erklärt er. Seinen Entschluss habe er dem Vereinsvorstand und der Mannschaft bereits am vergangenen Freitag mitgeteilt. „Die Mannschaft hat Potenzial, aber ich sehe gerade eine Stagnation.“

 

Ob und wo er selbst in der kommenden Saison im Fußballgeschäft tätig sein wird, will der hauptberuflich bei Bosch beschäftigte gebürtige Grieche derzeit noch offen lassen. Die Entscheidung will er erst Ende April treffen. „Ich will nichts überstürzen“, sagt der 49-Jährige, der beim Fußball für sich aktuell „drei Optionen“ sieht. Es könne aber auch sein, dass er erst einmal eine Pause vom Trainerjob einlege. Michael Uhse, Vereinsvorsitzender beim SV Pattonville, war schon seit einiger Zeit im regelmäßigen Austausch mit Kountoulis. Der Entschluss sei dabei sowohl beim Trainer als auch bei ihm gereift, dass der Mannschaft ein Wechsel auf der Bank gut tun könnte. „Die Entscheidung ist uns beiden schwer gefallen, denn wir haben ein tolles Verhältnis zueinander und es waren sechs sportlich sehr erfolgreiche Jahre“, so Michael Uhse. „Aber irgendwann muss jeder mal andere Wege gehen.“

 

Der Vereinsvorsitzende ist davon überzeugt, dass Ioannis Kountoulis in der kommenden Runde bei einem anderen Verein am Spielfeldrand stehen wird. „Er ist ein sehr guter Trainer und sehr begehrt. Er hatte vergangene Saison schon andere Angebote und hat sich dann noch einmal für uns entschieden.“

 

Die Nachfolge bei der ersten Herrenmannschaft des SV Pattonville ist auch schon so gut wie geregelt. Es habe bereits ein „ernsthaftes Gespräch“ mit einem Kandidaten gegeben, verrät Uhse auf Nachfrage. Einige Details seien noch zu klären. „Wir haben im Verein schon vor einiger Zeit über eine mögliche Lösung nachgedacht, falls Janni Kountoulis einmal aufhört.“ Und diese Lösung sei vereinsintern.

 

Janni Kountoulis

Foto: Lutz Selle (Kornwestheimer Zeitung)

Willkommen bei der Fußballabteilung des SV Pattonville

Die Abteilung Fussball des SV Pattonville und des FC Remseck-Pattonville (Jugendfußball), umfasst derzeit 17 Juniorenmannschaften, 4 Juniorinnenmanschaften, eine aktive Frauenmannschaft, zwei aktive Herrenmannschaften, sowie eine AH-Mannschaft.

 

Unsere aktive Herrenmannschaft wurden zum ersten Mal für die Spielzeit 2010/11 beim württembergischen Fußballverband zum Spielbetrieb angemeldet.Trainiert haben die Fußballer zunächst auf dem Sportplatz der Realschule in Pattonville und im Stadion Regental in Remseck, da der alte Sportplatz an der Kreisberufsschule durch einen Kunstrasenplatz erneuert wurde. Am 03. Oktober 2010 konnten wir das erste Heimspiel der Saison 2010/11 auf dem neuen Kunstrasenplatz austragen und auch gewinnen. Die Siegesserie wurde fortgesetzt und der SV Pattonville mit seinem Trainerteam Seiler/Boes feierte schon in der ersten Saison die Meisterschaft in der Kreisliga C und stieg somit in die Kreisliga B auf. Im zweiten Jahr in der Kreisliga B gelang der Mannschaft um Cheftrainer Janni Kountoulis und Co-Trainer Sven Seiler der erneute Aufstieg. Dieses Mal in die Kreisliga A. Die Mannschaft um Trainer Janni Kountoulis spielt seither in dieser Spielklasse eine bedeutende Rolle.

 

Das erklärte Ziel in dieser Saison(2016/17) ist der Aufstieg in die Bezirksliga. Unsere 2. Mannschaft wird von Patrizio Bellarosa trainiert und hat als erklärtes Ziel die sportliche Weiterentwicklung der Spieler. Dadurch wird man jedoch sicherlich auch zukünftig in der Kreisliga B ein gewichtiges "Wörtchen mitreden" können.

 

Mit der Fertigstellung eines neuen Rasenplatzes im Jahr 2015, hat der SV Pattonville zwei tolle Spielstätten und ist somit bestens für die sportliche Zukunft gerüstet.